Hier findest du den aktuellsten Bericht. Alle weiteren Berichte findest du oben!

21.01.2020, Cabo di Gata, Nähe Almeria

 

 

 

Der 2. Regentag auf der Reise, Zeit für nichts neues Schauen Entdecken, Zeit für die Menschen die die sich darauf freuen neues zu lesen, Bilder zu schauen, teilnehmen an dieser Reise gemeinsam und doch örtlich getrennt.

 

Nach den Weihnachtsvorbereitungen, dem Plätzchen backen, fuhren wir in den Schwarzwald um dort im Dunklen, an einem abgelassenen Stausee, mit kleinem Feuer den Heiligen Abend zu verbringen. Glücklicherweise reichte es fürs Grillen und das gemeinsam ums Feuer sitzen und Singen, dann trieb uns der Regen zurück in den Unimog. Das „Christkind“ kam auch dort vorbei und legte was an den einzigen trockenen Platz, unter den Unimog. Es folgten entspannte Familienbesuche, um dann zurückzukehren nach Olching, alles fertig machen für Martin`s Start am 31.12.2019.

 

Nach intensivem Abschied, Sarah kochte zusammen mit Stephanie eine Lieblingsspeise für Martin, ging es dann frostig los gen Italien. Die Idee: nach Genua zu fahren dann rechts abbiegen und immer der Küste entlang bis Algeciras. Übers wunderschöne Val di Trebbia, Apenin, fand ich auch durch Genua bis ans Meer, dann rechts, westlich war die Idee aber  2,5 t  und 2,05 m H Begrenzung um auf die SS 1 zu kommen verhinderte dies zunächst. Da ich ja nicht auf die Autobahn wollte fuhr ich nochmals zurück in die Berge um weiter westlich nochmals in Genua einzufahren. Zunächst wieder die gleichen Schilder, kurzer Frust, dann aber ein Kreisverkehr weiter durfte der Unimog und ich auf die SS 1.

 

Wohlan gen Westen. Sonntag viel Ausflugsverkehr an der Küste und wenn es mal einen Stellplatz gab war der doch, überraschend, recht voll.

 

So ging es die ganze Küste entlang auch an der französischen Cote d`Azure. Ich dachte die Höhenbeschränkungen sind im Winter weg. Nichts da, so war es zum Teil schwierig überhaupt einen Pieselplatz zu finden. Die großen Städte waren schon eine Herausforderung. Wir meisterten sie mit Geduld und ohne Dellen oder Kratzer. In Nizza war die Hauptdurchgangsstraße, autobahnähnlich, komplett gesperrt, sodass es mühsam war, einige Stunden, durch die verwinkelten Seitenstraßen zu kommen. Um geeignete Standplätze zu finden erwies sich die Idee ein Stück von der Küste weg zu fahren als gut und es gab dann ruhige und schöne Plätze.

 

Camargue war dann der erste Ruhepunkt. Dort genoss ich die Vögelunterhaltungen, den Wind, das Wasser das Licht.
In Sant Marie de la mere wird in der dortigen Kirche die „Heilige .Sara“ verehrt, Schutzpatronin der Zigeuner sowie eine der Nachfolgerinnen Jesu die 46 nach Christus dort mit der Hl.Botschaft per Schiff angekommen sein sollen.

 

Auf der weiteren Reise, ich besuchte Plätze wo wir vor 5 Jahren schon mal waren, bekam ich immer wieder was geschenkt. Einmal durfte ich einen Pecheur Martin, einen Eisvogel, beobachten und konnte ein Foto von ihm machen und ein männlicher Fasan zeigte sich am Abend für ein Fotoshooting.  Dafür Reise ich so gern, Danke!

 

Dann ging es nach Spanien, die großen Städte wie Barcelona und Valencia umfuhr ich über wunderbare kleine stille Bergsträßchen, auf denen ich auch entsprechende Plätze fand, z.T. auch schon kannte. Dann an der Küste bis hierher. Jetzt sind es noch ca. 400 km, 2 Fahrtage bis Algeciras. Heute in einer Woche werde ich nach Marokko übersetzen, in Casablanca Stephanie und Sarah abholen, um dann die Reise auch örtlich gemeinsam weiter zu führen.

 

Freu ich mich darauf. Bin dankbar, dass ich diese Zeit hatte, mal wieder alleine auf Tour zu sein, wie ganz, ganz früher.

 

Da ich jetzt die Möglichkeit hatte bei mir mehr anzukommen, raus aus dem sonstigen Alltagsleben, habe ich auch wieder mehr Ressourcen für die Reise zu dritt und das fühlt sich gut an.

 

 

 

Wünsche allen eine gute Zeit und auch ruhige Phasen auf ihrer Lebensreise.

 

 

 

Alles Liebe

 

 

 

Martin

 

 

 

PS: Gehe jetzt am Strand spazieren kein Regen mehr

 

 

 

 

 

 

 

 

Reisen & Leben
Wege suchen - Wege finden