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Dienstag, 04.08.2020, Olching

 

 

 

Wieder „dahoim“ und fast schon wieder weg, auf dem Weg zu unserem nächsten „dahoim“ so ist das auf unserer Lebensreise.

 

Draußen plätschert es: Alles im Fluss? Wo fließt er hin, wo bringt er uns hin? Wir wissen es nicht. Alles mindestens so spannend wie wenn wir auf einer Piste unterwegs sind, über die wir nicht viel wissen. Diese Erfahrung durften wir auf unserer Reise machen. Und, dass wir als Kleinfamilie damit ganz gut umgehen können.

 

Wir möchten Danke sagen für die Reise: dass wir in den vorgegebenen Momenten, wo verbringen wir den Lockdown?, wann gehen wir raus aus der Hitze?, wann fahren wir weiter?, für welche Fähre bewerben wir uns?,
genau die richtigen Entscheidungen für uns und die Reise getroffen haben.

 

Wir konnten unsere Rückreise durch Spanien und Frankreich so gestalten wie wir es uns vorstellten. Danke!

 

 

 

Wir genossen in Los Mallos und im wunderschönen Hechotal die Begegnungen mit den Geiern, mit frischem Bergwasser (nach einem halben Jahr Chlor-oder Salzwasser ein Hochgenuss) und der Bergnatur, bevor es dann über den kleinen Pass, Col St. Martin, 1760 m im Nebel und Regen nach Frankreich ging.

 

Wir fuhren quer-diagonal, östlich-nördlich durch Frankreich: u.a. durchs enge kleine Tal der Lot, durch die Hügel bei La Chaisse le Dieu,  entlang der Saone, im Tal der Doubs bis zum Canal de Rhin.

 

Wir spürten, dass wir uns etwas re-sozialisieren müssen. Das erste wirklich große Kaufhaus mit voll gefülltem Parkplatz an einem normalen Mittwochvormittag war für uns zu viel! Wir parkten nicht ein. Wir suchten uns kleinere Intermarches, Super U etc. um uns mit feinen Lebensmitteln zu versorgen.

 

Nach wie vor fanden wir gute, ruhige, zum Teil sehr stimmungsvolle Standplätze wo wir uns wieder mitteleuropäisierten. Was auch immer das heißen mag. Am Montag, 20.07. überquerten wir den Rhin/Rhein und verstanden wieder jeden der in unserer Nähe war und sprach. Und die Menschen verstanden uns wieder, das war auch für Sarah eine spannende Erfahrung.

 

Das Fahrerlebnis veränderte sich mit dem Grenzübergang. Nach meinem/Martin`s subjektiven Empfinden floss es nicht mehr so, vieles wurde hektischer, genervter weniger tolerant. Ich auch!

 

Wir besuchten Martins Schwester, seine Mutter und verabschiedeten uns an einer Feuerstelle im Nordschwarzwald, die wir vorher neu machten, mit einem Dankeschönfeuer von diesem Reiseabschnitt. Hier in Oberbayern wurden wir  zunächst von den Eltern von Stephanie mit einem Willkommensfeuer begrüßt und dann gingen wir zum Schlafen/Wohnen/Leben wieder in ein ummauertes Zuhause. Nach einer Eingewöhnungszeit von 2-3 Tagen geht es wieder. Sind ja nur auf einen Sprung hier. Nach Unimog-TÜV-Vorbereitungsarbeiten, wir hätten gerne das H-Kennzeichen nachdem unser Unimog dieses Jahr seinen 30.sten feiert,  und stetem Packen für den Umzug nach Nordbayern, nehmen wir uns die Zeit diesen Reiseabschnitt auf der Homepage abzuschließen.

 

 Wir sind nach wie vor in freudiger, gespannter Erwartung was uns in den nächsten Monaten in Nordbayern erwartet. Wir  werden berichten und wünschen uns dass wir nach wie vor an den vorgegebenen Momenten die richtigen Entscheidungen treffen.  

 

 

 

Dies wünschen wir allen Menschen

 

 

 

Martin, Stephanie und Sarah     

 

 

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