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Sonntag, 21.07.2019 in Olching

 

 

 

Da es gerade Sommerregen regnet und wir nicht Draußen sind, nutzen wir doch gleich die Gelegenheit die letzten Monate für die HP zu reflektieren. Seit wir von unserer gemütlichen Sommerreise zurück sind haben wir uns bislang jedes Wochenende um unser Reisefahrzeug gekümmert, will heißen unseren Unimog unter die „Rostlupe“ genommen. Es gab da doch einiges zu entdecken und zu erforschen in den Tiefen des noch vorhandenen Metalls. Stück für Stück heilen wir die Rostwunden und werden dies wohl auch noch ein paar Wochenenden lang tun und so sorgen wir für unseren Unimog der uns so treu überall hinbringt wo wir gerne hinmöchten. Ein stetiges Geben und Nehmen.

 

 

So ist es auch im Garten von Stephanie. Die „befürchtete“ Zucchiniplage“ fiel dieses Jahr aus. Den Schnecken schmeckt dieses Biogemüse auch und so haben wir es geteilt. Dieses Jahr haben sie mehr, sprich alles abbekommen. Die Himbeeren und Tomaten holt sich Sarah sofort nach dem rot werden, sodass der Ertrag dieses Jahr nicht fürs „Überleben“ reicht.

 

 

Da es ja nicht nur ums „Überleben“ geht, sprich Arbeiten und Essen,  sondern das Leben mehr bietet und für uns das Unterwegs sein nach wie vor wichtig ist machten wir dieses Jahr ein gemütliche Tour in Richtung Süd-Süd-Ost.

 

 

Wir fuhren in den Apenin  wo wir an einem Fluß mehrere Tage ganz für uns stehen konnten um anzukommen auf der Reise. Wir beobachteten über mehrere Tage wie sich der Froschlaich entwickelte, wie die Schnecken sich bewegten und was uns  das Rauschen des Flusses so mitteilen wollte. In der Nähe gab es ein Dorf wo wir leckere Gnocco frittos essen konnten und unsere Vorräte mit Wasser, Melone, Parmaschinken, Formaggio etc. immer wieder auffrischen konnten. So ließ es sich einfach und doch gediegen leben.

 

 

Nach ein paar schönen Spaziergängen an wunderschönen Orten in den Bergen (Martins Wanderer-ehre wehrt sich dagegen sie als Wanderung zu bezeichnen, während Stephanie findet mehrere Stunden mit Rucksack in den Bergen zu sein erfüllt allein schon alle Kriterien für eine Wanderung, egal wieviel Zeit man laufend, sitzend, staunend, kletternd, beobachtend, forschend verbringt) wollten wir „natürlich“ auch noch ans Meer. Zuerst beobachteten wir Flamingos und andere Wasservögel im Valli di Comacchio und abends hießen uns die dortigen Stechmücken willkommen. Scheinbar waren wir eine willkommene Abwechslung zu den einheimischen Fischern, denn außer ihnen und uns war hier abends niemand. Danach fuhren wir in Richtung Kroatien auf die Insel Krk um ans Meer zu gelangen, dass direkt an den Bergen liegt. Sowas gefällt uns einfach. Wir fanden ganz im Süden der Insel einen recht ruhigen und übersichtlichen Campingplatz, der aber voll belegt war. Wir bekamen gerade noch den letzten Platz. Sarah und Stephanie konnten Baden, Schwitzen bei über 30° taten wir alle. Der wasserscheue Martin gönnte sich ab und an eine kühle Dusche und beschäftigte sich schon mal ein wenig in Ruhe mit dem Unimog und dem Thema Rost. Der Unimog sowie der Martin setzen so langsam Rost an und das Arbeiten unter dem Unimog fördert sicherlich auch Martin`s Beweglichkeit. Win Win. Auf der Rückreise besuchten wir noch die sehenswerte Höhle von Postojna und wurden vom Pferdemenschen Alfred www.af-ranch.at  eingeladen bei ihm zu übernachten, direkt an der Koppel. Wir tauschten Geschichten aus, lernten viel über die Quarter horses und durften sogar reiten. Alles Gute dir Alfred und nochmals herzlichen Dank für deine Gastfreundschaft.

 

Zum Ende der Reise ging es in den bayrischen Wald um unseren Auspuff auffrischen zu lassen und dann zurück in den Nichtreisealltag.

 

Die nächsten Reisepläne sind schon geboren und wir werden dann berichten.

 

 

 

Allen noch wunderschöne Reise-und Lebens Er-fahrungen

 

 

 

Martin, Stephanie und Sarah   

 

 

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